Teschenmoschel:
Man kann davon ausgehen, daß die beiden Orte Dörr- und Teschenmoschel vielfach eine gemeinsame geschichtliche Vergangenheit aufzuweisen haben. Beide Orte gehörten einmal zur Veldenzer Burg Landsberg. Die Herren von Randeck - Lewenstein waren Lehensinhaber, das vom Fürstentum Zweibrücken verliehen wurde. Nach dem Tode von Christian von Lewenstein ging das Lehen an Johann Gottfried von Sickingen - Odenbach im Jahre 1614 über. Der Zweibrücker Herzog Friedrich Ludwig kaufte im Jahre 1657 von Philipp Adolf zu Elz das Dorf Teschenmoschel mit aller Obrigkeit mit Ausnahme der Elz‘schen Leibeigenen. Nach der gemeinsamen Geschichte beider Dörfer gehörte Teschenmoschel um 1557 den Herren v. Hunoltstein (Vogt von). Im Jahre 1724 vollzog sich ein Wechsel, in dem das Lehen an den Freiherrn von Schorrenburg überging und danach wieder dem Vogt von Hunoltstein als zweibrückisches Lehen übergeben wurde. In Teschenmoschel lebten seit dem 16. Jahrhundert viele Juden. Es bestand eine Synagoge und eine Gemeinde. Heute existiert noch ein schöner Friedhof mit Gräbern aus 4 Jahrhunderten. Durch den Nationalsozialismus wurde das jüdische Leben in Teschenmoschel völlig ausgelöscht. Heute leben etwa 120 Menschen in dem kleinen Dorf.


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Dörnbach

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